#YUCICA: „WAS DU BISCH EN JUGO, ALEXANDRA?“

„Was du bisch en Jugo?“, ach diese Frage hören wir jedes mal, wenn wir den Leuten versuchen zu erklären, woher wir ursprünglich stammen. Damit ihr nicht in die Klischee-Falle tappt, stellen wir euch inspiriende Frauen aus Ex-Jugoslawien vor: Unsere #YuCice. Und ja, sie alle sind irgendwie Jugos aber auch noch viel mehr als das. Überzeugt euch selbst.

 

„Eine wissbegierige Blondine.“

 

Alexandra  Pavlovic geht mit offenen Augen durch die Welt. Immer auf der Suche nach interessanten Leuten und spannenden Geschichten. Die Journalistin aus der Ostschweiz mit bosnisch-kroatischen Wurzeln studiert zur Zeit in Hambrug, schreibt in St. Gallen und geht in den Ferien am liebsten an die kroatische Küste.

„Was du bisch en Jugo?“, kennst du die Frage?
Lexi: Ja, schon oft gehört.

Wie reagierst du darauf?
Lexi: Mit der Gegenfrage; „Was ist denn ein typischer Jugo für dich?“

Ok diese geben wir gleich weiter:
Lexi: Mich stören die Vorurteile, die man “Jugos” gegenüber hat. Oft assoziiert man sie mit schnellen Autos, Verbrechen oder sonstigen negativen Schlagzeilen. Und manche Medien vermitteln der Bevölkerung dieses falsche Bild dann auch noch weiter. Dabei sind “Jugos” so viel anders. Wer schon einmal die Länder des ehemaligen Jugoslawien bereist hat, weiss, wovon ich spreche. Die Kultur der Jugos ist sehr vielfältig. Eins aber ist sicher: Die Meisten sind sehr gastfreundlich und warmherzig. Sie verbringen viel Zeit mit der Familie und versuchen, wenn immer möglich das Leben und das Essen im Kreise der Familie und Freunde zu geniessen.

Deine Stilinspiration und dein Stil?
Lexi: oft von den Leuten auf der Strasse aber auch aus den Sozialen Medien und Magazine. Ich habe keinen bestimmten Stil, sondern versuche mit meinem Styling meine Persönlichkeit zu unterstreichen und nicht jeden Trend mitzumachen.

Dein Lieblingsort in Ex-Jugoslawien?
Lexi: Ich liebe die wilden Strände in Pula, dem Nationalpark Kamenjak oder dem Fort Punta Christo.

Dein Lieblingsort in Belgrad?
Lexi: Die kann ich gar nicht alle aufzählen, es gibt so viele. Im Sommer spaziere ich gerne auf dem Kalemegdan und gehe danach gerne auf einen Drink in die Boho Bar.Am Abend treibt es mich in die guten Restaurants der Stadt und in die Kneipen/Bars in der Savamala. 

Dein Lieblingsort in Zürich?
Lexi: Ich mag das Geschehen rund um die Langstrasse und das Frühstück im Bebek. 

Was braucht jeder Jugo im Kleiderschrank?
Lexi: Priglavke (Pape)

Woran erkennst du eine Landsfrau?
Lexi: Auf den ersten Blick ist das schwer zu sagen, weil wir meist sehr europäisch aussehen. Auf jeden Fall sind die meist Frauen modebewusst und stilsicher. Spätestens aber wenn sie einen Witz/Spruch reissen, weiss man, ok die ist von „Unten“.

Dein Lieblingslied aus dem Jugo-Land?
Lexi: Lutka za bal von Parni Valjak  und Djurdjevdan von Bijelo Dugme auf Festen

Was können Schweizer von den Jugos lernen und umgekehrt?
Lexi: Von den Jugos kann man lernen, sich für das gemeinsame Essen Zeit zu nehmen und diese im Kreis seiner Liebsten zu geniessen. Von den Schweizern hingegen können wir Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit lernen, sowie man mit harter Arbeit vieles erreichen kann. Und nicht auf sein Glück hoffen soll oder darauf warten, dass Geld von den Bäumen wächst.  

Text und Fotos: Anja Lapcevic (@anci_lapcevic)

 

Dein Lieblingsort in Ex-Jugoslawien?
Lexi: Ich liebe die wilden Strände in Pula – Kamenjak oder Fort Punta Kristo

Dein Lieblingsort in Belgrad?
Lexi: Es gibt viele. Im Sommer sicher auf dem Kalemegdan spazieren und danach auf einen Drink in die Boho Bar. Am Abend in die Kneipen in der Savamala. 

Dein Lieblingsort in Zürich?
Lexi: Ich mag das Geschehen rund um die Langstrasse und das Frühstück im Bebek. 

Was braucht jeder Jugo im Kleiderschrank?
Lexi: Priglavke (Pape)

Woran erkennst du eine Landsfrau?
Lexi: Auf den ersten Blick schwer zu sagen, weil wir meist sehr europäisch aussehen. Auf jeden Fall aber meist modebewusst. Spätestens aber wenn sie die Klappe aufmachen und einen Witz/Spruch reissen, weiss man, ok die ist von „Unten“.

Dein Lieblingslied aus dem Jugo-Land?
Lexi: Lutka za bal von Parni Valjak  und Djurdjevdan von Bijelo Dugme auf Festen

Was können Schweizer von den Jugos lernen und umgekehrt?
Lexi: Von den Jugos kann man lernen, sich für das gemeinsame Essen Zeit zu nehmen und dieses im Kreis seiner Liebsten zu geniessen. Von den Schweizern hingegen können wir lernen, wie man mit harter Arbeit vieles erreichen kann. Und nicht auf sein Glück hoffen soll oder darauf warten, dass Geld von den Bäumen wächst.  

Text und Fotos: Anja Lapcevic (@anci_lapcevic)